Musik als Medium

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Musik ist sowohl ein vielfältiges künstlerisches Ausdrucksmittel als auch ein hervorragendes Medium für soziales Lernen (z.B. in Kindergärten, Behinderteneinrichtungen oder als „Brückenbauer“ mit Flüchtlingen) und therapeutische Zwecke (z.B. Demenz-Vorbeugung). Zudem können musikalische Elemente unterstützend in verschiedensten Einzel- und Gruppensettings (Bsp. Supervision, Beratung) oder untermalend in der Theaterarbeit zum Einsatz kommen.

Das Wesen von Musik ist ein spielerisches und kommt meist mit ein paar einfachen Regeln aus, innerhalb derer sehr viel geschehen kann – vom Hörbarmachen verborgener Gefühle, über nonverbale Kommunikationsangebote bis zum Empfinden unmittelbarer Verbundenheit über einen gemeinsamen Rhythmus.

Demenz-Vorbeugung

Musik aktiviert das Gehirn (Denken, Erinnern, Kombinieren,…) und fördert emotionale Prozesse sowie körperliche Fertigkeiten. Dazu gehören u.a. der Ausdruck und die Bewältigung starker Gefühle, Entspannung (z.B. bei dementieller Agitiertheit), Verbesserung der psychomotorischen Koordination, der Feinmotorik sowie auch der Wahrnehmungs- & Orientierungsfähigkeit. Zudem wird die kreative Schaffenslust & Entscheidungskraft sowie das Selbstbewusstsein & Selbstwertgefühl gestärkt. Im Rahmen von Gruppengeschehen kann Musik als Kommunikations- & Beziehungshilfe (ohne Sprachbarrieren) dienen, bringt generell Freude und hellt die Stimmung auf.

Mein Angebot richtet sich sowohl an Seniorenheime als auch direkt an Einzelpersonen oder privat organisierte kleine Gruppen. Zum Einsatz kommen neben dem Singen & Spielen von altbekannten Liedern auch das Erlernen neuer Lieder (mit persönlichem Bezug), das Kreieren eigener Texte oder das Improvisieren mit einfach zu spielenden Instrumenten. Wenn die Teilnehmer*innen nicht aktiv musizieren können oder wollen, kann die Musik natürlich auch einfach nur gehört werden – und oft bewegt sich dabei unwillkürlich doch auch ein Fuß oder eine Hand im Rhythmus mit.

Musikalische Animation

Dabei entfaltet Musik ebensolche Wirkungen wie oben beschrieben und es kommen auch ähnliche Methoden zum Einsatz, allerdings wird nicht unmittelbar ein therapeutisches Ziel wie bei der Demenz-Vorbeugung angestrebt. Im Vordergrund stehen die geistige Anregung, der persönliche Ausdruck und soziale Prozesse (Kommunikation, Konflikte, musikalische „Probehandlungen“,…) innerhalb der musizierenden Gruppe, sowie vor allem die Freude am musikalischen Spiel.

Das Tolle an Musik ist, dass sie auch in „nicht perfekter“ Ausführung wirkt. Musikalische Animation bietet sich für Behinderteneinrichtungen, Seniorenheime, Kindergärten, Jugendzentren oder andere Organisationen an, in denen Musik als zusätzliches, kreatives Angebot eingesetzt werden soll. Dabei werden vor allem Rhythmusinstrumente und einfache Melodie-Instrumente sowie natürlich auch die Stimme und „körpereigene Instrumente“ (klatschen, stampfen, schnipsen,..) zum Klingen gebracht.


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